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  • Jenny Lee

Umweltsünder oder Superfood? Die Avocado


Aufgrund ihrer Nährwerte gibt es seit Jahren einen regelrechten Avocado-Boom, doch in den Anbauländern führt dies zu massiven Problemen. Was sich genau dahinter verbirgt, erfährst du in folgendem Blogbeitrag.



Welche Nährwerte bietet das Supefood?


Lange galt die Avocado als DAS Superfood schlechthin, da sie reich an Mineralstoffen, Vitaminen, Folsäure und Eisen ist. Zudem hat sie einen hohen Fettanteil mit vielen ungesättigten Fettsäuren, welche beispielsweise helfen können, den Cholesterinhaushalt zu regulieren.


Wie nachhaltig ist der Anbau von Avocados?


Neben den positiven Aspekten der Avocado kommen jedoch beim Verzehr immer mehr Bedenken auf. Denn um ein Kilo Avocados, was ca. 3 großen Früchten entspricht, anzubauen, werden knapp 1000 l Wasser und 1 m2 Fläche gebraucht. Außerdem wird für dieselbe Menge ca. 0,6 kg CO2-Äq. / kg Lebensmittel ausgestoßen.


Durch den Boom in der Nachfrage und mangelnder Fläche kam es bereits zu einer Expansion der Anbaugebiete von Mexiko und Peru nach beispielsweise Chile, Südafrika, Uganda und Spanien. Während auf den Plantagen tausende Hektar bewässert werden, muss in vielen Regionen den Einheimischen das Wasser mit Tanklastwägen gebracht werden und ganze Flüsse vertrocknen.


Zu den hohen Co2-Emissionen und dem hohen Wasserverbrauch kommt ebenfalls der lange Frachtweg hinzu, bei welchem die Früchte gepolstert in klimatisierten Frachtschiffen um die Welt befördert werden. Nach dem meist langem Transportweg müssen die Avocados meist in Lagern nachgereift werden, bis sie für den Handel verkaufsreif sind.



Quellen:

Bildquelle:

unsplash


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