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  • Elisa

"An apple a day ..." - der Apfel


Das Sprichwort „an apple a day keeps the doctor away“ ist wohl den meisten Leuten bekannt. Erstmals taucht es im 19. Jahrhundert auf und lobt die gesundheitlichen Vorzüge der Frucht. Im Zuge der Globalisierung und der damit einhergehenden Möglichkeit, Früchte aus aller Welt zu entdecken, hat das Obst in den vergangenen Jahren etwas an Attraktivität verloren. Ob das gerechtfertigt ist, erfährst du in folgendem Blogbeitrag:



Wie nachhaltig ist der Verzehr von heimischen Früchten?


Die Klimadebatte sorgt dafür, dass wir uns mehr mit dem, was wir essen, auseinandersetzen. Muss es unbedingt das „Chia Porridge mit Mango“ sein? Zugegeben, es klingt besser als „Haferbrei mit Leinsamen und Apfel“ – nimmt sich jedoch, was die Nährstoffe angeht, fast nichts und macht in Punkto CO2-Fußabruck einen gewaltigen Unterschied. Im direkten Vergleich der beiden Früchte lässt sich pro Kilogramm auch etwa die Hälfte an Anbaufläche einsparen.


Welche Rolle spielt der Pflanzenschutz in Sachen Nachhaltigkeit?


Dies gilt allerdings nur unter der Beachtung der Einflussfaktoren auf die Nachhaltigkeit von Lebensmitteln, wie Regionalität und Saisonalität. Insbesondere das Thema Pflanzenschutz ist ein Aspekt, der im Bezug auf Umweltverträglichkeit nicht unterschätzt werden sollte. Seit dem Jahr 2011 gibt es in Deutschland das Modell- und Demonstrationsvorhaben „Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz“, welches vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Leben gerufen wurde. Deutschlandweit gibt es im Bereich Apfelanbau 13 Betriebe, die dieser Strategie folgen. Allein in Baden-Württemberg befinden sich 8 davon. (BMEL 2015)


Zu den Betrieben gehört auch die Obstbau Wenz GbR in der Nähe von Karlsruhe, welche seit 1956 als Familienunternehmen geführt wird und seit 2014 als Demonstrationsbetrieb des Projektes agiert. Die Erhaltung der natürlichen Umgebung des Hofes spielt dabei eine ebenso große Rolle wie beispielsweise der Vogel- und Insektenschutz. Von den insgesamt 13 ha des Betriebs werden auf 7 ha Äpfel angebaut. Das Sortenspektrum umfasst Allurel, Boskoop, Braeburn, Collina, Elstar, Falstaff, Festival, Fuji, Galmac, Jersey Mac, Jonagold, Karneval, Mairac, Petra, Pinova, Piros, Roter Gala, Rubinette, Santana, Sommerregent, Summerred, Topaz, Vincent van Gogh und Wellant. Einige davon sind recht bekannt, andere eher weniger.


Dies zeigt eine Vielfalt des Obstes, die sich in individuellen Farben, Düften oder Geschmacksrichtungen wiederfindet und zum entdecken einlädt. So steckt in dem Apfel wohl doch eine Art heimische Superfrucht, die es wert ist, neu entdeckt zu werden.




Quellen:

Bildquelle:

unsplash


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